Online Pharma FORUM

Experten aus Wirtschaft und Behörden informieren
Sie via Internet-Livesendung. Sie erfahren so zeitnah
die wesentlichen Neuerungen im Bereich Arzneimittel-
zulassung, Pharmakovigilanz und Pharmarecht.

Programmübersicht 2017 verfügbar

Bitte klicken Sie hier um dorthin zu gelangen.

Online Pharma FORUM. Die neue Form der Weiterbildung.

Topaktuelle Informationen von Experten aus Bundesoberbehörde und Wirtschaft

Unsere Experten informieren Sie mindestens einmal im Monat um 14:00 Uhr via Internet-Liveschaltung. Sie wählen sich mit einem Passwort ein und erfahren so zeitnah die wesentliche Neuerungen im Bereich:

  • Arzneimittelzulassung
  • Pharmakovigilanz
  • Pharmarecht

Testen Sie kostenfrei diese Demo-Veranstaltung

Trailer



Kompletter Beitrag

Demo:
11.06.2013
Arzneimittelinformation/Patientenanfragen -
was ist rechtlich zu beachten?
Referent:
RA Prof. Burkhard Sträter 
Partner
Sträter Rechtsanwälte, Bonn
Download:
Vortragsfolien hier herunterladen.

Am 11. Juni 2013 sprach Herr Rechtsanwalt Professor Burkhard Sträter von Sträter Rechtsanwälte aus Bonn im Rahmen des Online Pharma Forum zum Thema „Patientenanfragen und Arzneimittelinformation – was ist rechtlich zu beachten?“

Allgemein unterliegen Aussagen zu Arzneimitteln dem Heilmittelwerbegesetz, sofern sie eine Absatzförderung zum Ziel und einen konkreten Produktbezug haben - damit sind sie als Werbung einzustufen.

Eindeutig keine Werbung, sondern Information ist nach einer EuGH-Entscheidung vom 5. Mai 2011 und der entsprechenden Umsetzung in § 1 des Heilmittelwerbegesetzes, wenn die von Behörden genehmigten Informationen in das Internet gestellt werden. Dies gilt für Packungsbeilagen, die Kennzeichnungen auf der äußeren Umhüllung und die Fachinformation. Maßgebend ist dabei, dass diese Informationen den Patienten nicht aufgedrängt werden, sondern für den Fall des Informationsbedarfs aus dem Internet zur Verfügung stehen, sog. Pull-Informationen. Das Recht ist jedoch auf die amtlichen Texte begrenzt. Der Gesetzgeber will offenbar dem legitimen Interesse von eigenverantwortlichen Patienten an objektiver Information Rechnung tragen.

Ebenfalls keine Anwendung findet das HWG auf Schriftwechsel und Unterlagen zur Beantwortung einer konkreten, nicht provozierten Patientenanfrage zu einem bestimmten Arzneimittel. Hierzu gab es sehr viele Nachfragen seitens der Zuhörer, welche Beantwortung/ der Versand welcher Materialen noch als Information zu betrachten ist.

Zurück

Aktuelle Veranstaltungen

Trailer



Kompletter Beitrag

Demo:
11.06.2013
Arzneimittelinformation/Patientenanfragen -
was ist rechtlich zu beachten?
Referent:
RA Prof. Burkhard Sträter 
Partner
Sträter Rechtsanwälte, Bonn
Download:
Vortragsfolien hier herunterladen.

Am 11. Juni 2013 sprach Herr Rechtsanwalt Professor Burkhard Sträter von Sträter Rechtsanwälte aus Bonn im Rahmen des Online Pharma Forum zum Thema „Patientenanfragen und Arzneimittelinformation – was ist rechtlich zu beachten?“

Allgemein unterliegen Aussagen zu Arzneimitteln dem Heilmittelwerbegesetz, sofern sie eine Absatzförderung zum Ziel und einen konkreten Produktbezug haben - damit sind sie als Werbung einzustufen.

Eindeutig keine Werbung, sondern Information ist nach einer EuGH-Entscheidung vom 5. Mai 2011 und der entsprechenden Umsetzung in § 1 des Heilmittelwerbegesetzes, wenn die von Behörden genehmigten Informationen in das Internet gestellt werden. Dies gilt für Packungsbeilagen, die Kennzeichnungen auf der äußeren Umhüllung und die Fachinformation. Maßgebend ist dabei, dass diese Informationen den Patienten nicht aufgedrängt werden, sondern für den Fall des Informationsbedarfs aus dem Internet zur Verfügung stehen, sog. Pull-Informationen. Das Recht ist jedoch auf die amtlichen Texte begrenzt. Der Gesetzgeber will offenbar dem legitimen Interesse von eigenverantwortlichen Patienten an objektiver Information Rechnung tragen.

Ebenfalls keine Anwendung findet das HWG auf Schriftwechsel und Unterlagen zur Beantwortung einer konkreten, nicht provozierten Patientenanfrage zu einem bestimmten Arzneimittel. Hierzu gab es sehr viele Nachfragen seitens der Zuhörer, welche Beantwortung/ der Versand welcher Materialen noch als Information zu betrachten ist.

Zurück